Wenn die Menschen wüssten, wie sehr ihre eigenen Gedanken ihre Gesundheit beeinflussen, würden sie entweder weniger oder anders denken.

Wir leben heute in einer schnell lebenden fast schon rasenden Zeit, denn alles muss schnell gehen und am besten mehrere Dinge gleichzeitig und sofort erledigt werden. Die Menschen nehmen sich wenig oder gar keine Zeit für sich und ihre Interessen, vernachlässigen Erholungszeiten, ernähren sich mehr nach dem Zufallsprinzip, bewegen sich wenig, geraten immer mehr unter Druck und haben nicht mehr die Sichtweise auf das Wesentliche in ihrem Leben. Die eigene Gesundheit, das seelische Wohlbefinden und die zwischenmenschlichen Beziehungen rücken in den Hintergrund und haben keine hohen Prioritäten. Viele Menschen beziehen ihre Befriedigung aus äußeren und materiellen Dingen und suchen darin nach Glück, Zufriedenheit und Anerkennung, merken allerdings schon schnell, dass das Glück nicht dauerhaft ist. Die Auswirkungen dieser Lebensweise führen zu körperlichen und seelischen Risikofaktoren.
Dabei ist die Gesundheit das wichtigste und höchste Gut des Menschen. Dennoch unternehmen viele Menschen wenig zur Erhaltung ihrer Gesundheit und greifen schnell zu Medikamenten und suchen immer schneller den Weg zum Arzt. Mit der Einnahme von Medikamenten erhoffen sie sich schnellstmögliche Verbesserung des körperlichen und seelischen Zustandes. Dabei müsste es jedem bewusst sein, dass das eigene Wohlergehen und die Erhaltung der Gesundheit in der Verantwortung jedes einzelnen liegt.
Den Anfang für ein gesundes geistiges Leben können wir mit positiven Gedanken machen. Durch positive Gedanken werden Hormone ausgeschüttet die das Immunsystem positiv beeinflussen.
Wer glücklich ist, ist infolge auch gesünder. Nach neuesten Studien können sogar selbst die Gene durch das Denken beeinflusst werden.
Professor Gerald Hüther ist ein deutscher Neurobiologe und Autor populärwissenschaftlicher Bücher und anderer Schriften, beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Gehirnforschung. In einem seiner bekannten Werke, „Die Macht der inneren Bilder. Wie Visionen das Gehirn, den Menschen und die Welt verändern“, regt er die Leser dazu an, an der eigenen Vorstellungskraft zu arbeiten. „Wie die Hirnforscher in den letzten Jahren zeigen konnten, ist die Art und Weise, wie ein Mensch denkt, fühlt, handelt, ausschlaggebend dafür ist, welche Nervenzellverschaltungen in seinem Gehirn stabilisiert und ausgebaut und welche durch unzureichende
Nutzung gelockert und aufgelöst werden.“
Barbara Fredrickson eine US-amerikanische Psychologin, ist unter anderem bekannt für ihr Buch „Die Macht der guten Gefühle: Wie eine positive Haltung Ihr Leben dauerhaft verändert.“ Sie stellte die Theorie auf: Positive Emotionen vergrößern unsere angeborenen, geistigen, körperlichen und zwischenmenschlichen Ressourcen. Sie geben und Reserven, auf die wir zurückgreifen können, wenn sich im Leben eine Gefahr oder eine Chance ergibt. Wenn wir in positiver Stimmung sind, mögen andere Menschen uns lieber, und Freundschaften, Liebesbeziehungen und Koalitionen werden mit größerer Wahrscheinlichkeit gefestigt. Wenn wir in einer positiven Stimmung sind, weitet sich im Gegensatz zu den Einschränkungen durch negative Emotionen – unser geistiger Horizont, wir sind tolerant und kreativ. Wir sind offen für neue Ideen und neue Erfahrungen.
So viele Menschen sind unzufrieden und unglücklich mit ihrem eigenen Leben und schaffen es trotzdem nicht, etwas an ihrer Situation zu ändern. Sie sind total auf ein angepaßtes Leben in Sicherheit fixiert, in dem möglichst alles gleich bleibt und einem scheinbar inneren Frieden garantiert.
Doch in Wirklichkeit wird die Abenteuerlust im Menschen jedoch am meisten durch eine gesicherte Zukunft gebremst.
Denn leidenschaftliche Abenteuerlust ist die Quelle, aus der der Mensch die Kraft schöpft, sich dem Leben zu stellen.
Wahre Freude empfinden wir dann, wenn wir neue Erfahrungen machen und von daher gibt es kein größeres Glück als in einen immer wieder wechselnden Horizont zu blicken, an dem jeder Tag mit einer neuen, ganz anderen Sonne anbricht.
Wenn du mehr aus deinem Leben machen willst, dann musst du deine Vorliebe für monotone, gesicherte Verhältnisse ablegen und das Chaos in dein Leben lassen. Auch wenn es dir am Anfang verrückt erscheinen mag, aber sobald du dich an ein solches Leben einmal gewöhnt hast, wirst du die volle Bedeutung erkennen, die darin verborgen liegt und die pure unfaßbare Schönheit des Lebens.
Daher sei nicht träge und bleib nicht einfach immer am selben Platz. Sondern beweg dich, reise, geh immer wieder einen neuen Weg, erschaffe dir jeden Tag einen neuen Horizont und lerne aus eigenen Erfahrugen.
Du wirst noch lange Leben und es wäre eine Schande, wenn du die Gelegenheit nicht nutzen würdest, dein Leben von Grund auf kennenzulernen, um in ein vollkommen neues Reich der Erfahrungen einzutreten.
Das Glück ist überall um uns herum verteilt. Es steckt in jeder kleinen Erfahrung, die wir machen. Wir müssen einfach den Mut haben uns von unserem gewohnten Lebensstil abzukehren und uns auf ein Abenteuer einzulassen.
Du selbst bist dir dein eigener Freund, du muss nur zur Tür hinausgehen, die Hand ausstrecken und das hoffnungsfroh schimmernde Licht in dein Leben einladen.
Du wirst staunen, was es alles zu sehen gibt und du wirst Leute kennenlernen von denen du eine Menge lernen kannst.
Sei ein Mensch mit einem großen Schatz an Erfahrungen und Abenteuern.
Zögere nicht und suche nicht nach Ausreden, geh raus und tu’s, du wirst danach sehr, sehr froh darüber sein.
In diesem Sinne ich wünsche dir ein geiles leben und dass du all deine Wünsche und Träume erkennst und verwirklichst.

Olga Gottselig



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